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Potstill - Whiskyreise 2004 (forts.)
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Das erste Mal konnten wir uns überzeugen, dass von der alten Port Ellen Distillery nunmehr nur noch Teile der alten Darren sowie die Warehouses übrig sind. Die anderen Bauwerke wurden in den letzten Monaten abgetragen. Nach der Rückfahrt von Islay fuhren wir in Richtung Süden nach Campbeltown und konnten uns überzeugen, dass die von Springbank wieder neu in Betrieb genommene Glengyle-Distillery bereits produziert. Eine kleine, aber sehr gepflegte Anlage mit viel Engagement geführt. Obwohl herrliches sonniges Wetter vorherrschte, wurden wir am Mull von Kintyre vom Nebel überrascht. Der erhoffte Fernblick nach Irland blieb zwar aus, einige tolle Drams in den Hotels von Campbeltown entschädigten weitgehend. Als vorletzte Station stand Arran mit der gleichnamigen Distillery am Programm. Distillery-Manager Gordon Mitchell zeigte uns wieder die Brennerei und wir konnten im Rahmen einer kleinen Verkostung erneut das große Potential dieser kleinen und neuen Distillery feststellen. In einigen Jahren wird Arran sicherlich zu den meistgeschätzten Distilleries Schottlands gehören. Abschließend verbrachten wir noch zwei Tage in Glasgow. Nach einem Treffen mit Arthur Winning von James MacArthur im Potstill (auch das gibt es in Glasgow und hieß früher Cask and Still), einem der best sortierten Pubs in Glasgow und einem Treffen mit Birthe Nielsen von Blackwood Distillers hatten wir bei Douglas Laing die Gelegenheit, eine umfangreiche Verkostung zu genießen. Stewart Laing als perfekter Gastgeber ließ uns keine Wunsch offen und als Resultat konnten wir ein Faß Port Ellen für eine POTSTILL Edition für Herbst 2004 herauskosten. Immerhin gab es neben unzähligen anderen Proben allein 15 Port Ellen Samples zur Verkostung. Der abschließende Tag war für Einkäufe reserviert und wir gelangten ohne Zwischenfälle am 13. Mai wieder nach Wien. |
Whiskyreise 2003
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Das erste Jahr, in dem wir in kleiner und handverlesener Gruppe nach Schottland fuhren. Nach einem ausgiebigen Besuch der Lowlands und einem unvergesslichen Treffen mit Raymond Armstrong, dem neuen Besitzer der Bladnoch-Distillery ging es entlang der Westküste der Lowlands Richtung Norden. Nach einem Zwischenstop am Loch Awe fuhren wir nach Glengoyne (Treffen mit Antony MacCallum). Am Abend hatten wir Gelegenheit mit Alisatair Gilchrist (Scottish Liqueur Centre) und Donald Hart (Hart Brothers) einige Drams zu verkosten und über das Whiskybusiness im allgemeinen zu philosophieren. Glenfarclas sowie Duncan Taylor in Huntly waren die nächsten Stationen. Ebenso standen Benromach und Gordon & MacPhail auf unserer Besuchstour. Bei allen Firmen konnten wir uns über die zukünftigen Produkte und Marketingmaßnahmen informieren. Nach einem Besuch bei Strathisla standen noch Macallan und als Kontrast Glenfiddich auf unserer Route. Besonders interessant war die seit langem geschlossene Distillery Parkmore in Dufftown. Abschließend stand Edinburgh bei mäßigem Wetter auf unserem Programm. |
